Viele Schäden an Bilderrahmen entstehen nicht im Atelier, sondern im Alltag. Ein Rahmen wird beim Umzug zu eng verpackt, im Keller gelagert, mit Druck auf Ornamente abgestellt oder längere Zeit an einer feuchten Außenwand aufgehängt.
Transport und Lagerung wirken direkt auf Holz, Fassung, Vergoldung, Ornamente und Aufhängung. Deshalb lohnt sich besondere Vorsicht, gerade bei älteren Goldrahmen, Stuckrahmen und Erbstücken.
Wenn bereits Schäden sichtbar sind, bietet Bilderrahmen restaurieren Berlin einen Überblick über die nächsten Schritte.
Aufrecht und ohne Druck
Ein historischer Rahmen sollte nicht flach mit Gewicht darauf transportiert werden. Druck auf Ornamente kann Risse, Brüche oder Fassungsverluste verursachen. Besser ist ein aufrechter Transport mit ruhiger Fixierung.
Rahmenecken brauchen Schutz, aber die Verpackung darf nicht direkt auf empfindlicher Vergoldung reiben. Bei lockerer Ecke oder abstehendem Ornament sollte vor dem Transport eine Einschätzung erfolgen.
Trocken, stabil und luftig lagern
Ein Bilderrahmen sollte trocken, stabil, aufrecht und ohne direkten Kontakt zu kalten oder feuchten Wänden gelagert werden. Luftdichte Folien sind problematisch, wenn Feuchtigkeit eingeschlossen wird.
Rückseite und Aufhängung nicht vergessen
Die Rückseite ist nicht nur Nebensache. Alte Haken, Nägel, Klebungen und Rückwände geben wichtige Hinweise darauf, ob der Rahmen sicher hängt oder zusätzlich belastet wird.
Lokale Hinweise zur Vorstellung eines Rahmens finden Sie auf Rahmenrestaurierung Berlin.
Fazit
Gute Lagerung und vorsichtiger Transport verhindern viele Schäden. Entscheidend sind trockenes Klima, wenig Erschütterung, kein Druck auf Ornamente und eine sichere Aufhängung. Wenn bereits Veränderungen sichtbar sind, sollte der Rahmen vor weiteren Bewegungen geprüft werden.